Densberger Frühstücker - Theater 1994 bis 2009

Erinnern Sie sich?

1994Strohwitwer haben's schwer ->Fotos
1995Katzenjammer ->Fotos
1996Kurzschlüsse ->Fotos
1997Zwei wie Don Camillo und Peppone ->Fotos
1998Die unglaubliche Geschichte von den wilden Hormonen ->Fotos
1999Palmus der Erleuchtete ->Fotos
2000Liebe auf italienisch ->Fotos
2001Ein vollkommener Engel
2002Der Bräutigam meiner Frau
2003Je oller ... desto doller
2004Einmal Bali und zurück
2005Natur pur ->Fotos
2006Lügen über Lügen ->Fotos
2007Spanien olé ->Fotos
2008Risiken und Nebenwirkungen ->Fotos
2009Onkel Herrmann und die Plunderhosen ->Fotos
2005: Natur pur von Bernd Gombold
Das Stück

Die rüstige Oma Maria (Anneliese Range) sieht nicht ein, ihren 75. Geburtstag altersgemäß zu Hause oder im Restaurant zu feiern. Sattdessen läd sie ihre "Sippe" in ihre alte Hütte mitten im Wald ein, wo sie früher immer die Ferien mit ihren Kindern verbracht hat. Die mittlerweile erwachsenen, nicht ganz einfachen und untereinander zerstrittenen Kinder folgen der Einladung nur sehr widerwillig. Der altledige Sohn Rudi (Karl-Heinz Neumann) wäre lieber einfachnur gut Essen nd Trinken gegangen. Der geizigen Tochter Martha (Renate Günst) ist die Party viel zu teuer. Und Sohn Erich (Matthias Wilhelm) sieht sich den ständigen Nörgeleien seiner Frau Lydia (Petra Wilhelm) ausgesetzt, die sich vor jedem noch so kleinen Lebewesen ekelt und im Wald ständig ihr Desinfektionsspray benutzt. Pudelwohl fühlt sich einzig und allein deren Tochter Christine (Silvia Noll), die Omas Idee von der Waldparty "voll cool" findet.
Das Zusammentreffen an der Waldhütte artet bei dem vergeblichen Versuch, ein Zelt aufzubauen, in Zank und Sticheleien aus. Als Oma Maria in der Hütte plötzlich einen schwarzen Beutel mit 50.000 Euro findet - aus einem Einbruch, wie sie vermutet - wird die Geldgier ihrer Kinder geweckt. Die Situation spitzt sich zu, als immer neue Personen auftauchen, die großes Interesse an dem schwarzen Beutel zeigen und versuchen, unbedingt in die Hütte zu kommen - vom überdrehten Schmetterlingsfänger (Erich Kramer) über einen rustikalen Waldarbeiter (Roland Caspari) bis hin zu einer schreckhaften Nordic-Walkerin (Christel Aubel) und einem skrupellosen Immobilienmakler (Johannes Rüchel), der beinahe über Leichen geht. Alles geht drunter und drüber - der Schmetterlingsfänger überfällt Oma und Enkelin, Lydia schlägt den Waldarbeiter nieder und findet später Gefallen an ihm und dieser vergnügt sich dann mit Martha im Zelt. Schließlich taucht ein weiterer Unbekannter (Gunter Ochs) auf, der nach dem schwarzen Beutel sucht, den Schmetterlingsfänger vor dem Ertrinken rettet, sich in Christine verliebt und schließlich alles aufklärt.

Unsere Aufführungen

Drei der Mitwirkenden, Roland Caspari als Waldarbeiter Hartmut, Gunter Ochs als Tom und Johannes Rüchel als Torsten, standen in diesem Jahr zum ersten Mal bei den Densberger Frühstückern auf der Bühne.
Leider hat sich der Sommer etwa eine Woche vor unseren Aufführungen verabschiedet. Während wir bei den Proben manch lauen Sommerabend im Burggraben verbracht haben, war der Freitag 22. Juli, der Tag unserer ersten Aufführung, der kälteste Tag im gesamten Monat. Und zu allem Überfluss regnete es leicht, aber beständig. Trotzdem hatten sich über 100 Zuschauer eingefunden, die tapfer bis zum Ende der Vorstellung ausharrten.
Am Sonnabend blieb es dann (fast) trocken, aber immer noch ziemlich kühl. Die Vorstellung war gut besucht und alle hatten ihren Spaß.
Eine Woche später war etwas wärmer, aber am Freitag hat es wieder leicht geregnet. Wir haben einen Fallschirm organisiert und über dem Zuschauerraum aufgespannt, sodass die Zuschauer zumindest zum Teil im Trockenen saßen. Wir haben an diesem Tag unsere beste Saisonleistung geboten.
Am Sonnabend, dem 30.7. sind die "Unverzagten", unsere Freunde aus Ahlten bei Hannover, mit einem Bus nch Densberg gekommen. Das Wetter war an diesem Abend besser als bei den Aufführungen zuvor und so war die Vorstellung entsprechend gut besucht. In der Pause vor dem 3. Akt zogen noch einmal dunkle Wolken auf, doch diesmal blieben wir von Regen verschont.

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2006: Lügen über Lügen von Walter G. Pfaus
Das Stück

Dunja Bubeck (Petra Wilhelm) hat ein Problem, als sich ihre reiche Tante aus Amerika (Anneliese Range) kurzfristig zu Besuch ansagt. Denn in Briefen hatte sie der Tante vorgeschwindelt, ihr Mann, der einfache Beamte Leo (Karl-Heinz Neumann), sei Abgeordneter im Landtag.
Und so müssen Dunja und Leo zusehen, wie sie es innerhalb von drei Stunden schaffen, der Tante einen Abgeordentenhaushalt mit Diener, Dienstmädchen und Chauffeur vorzuspielen. Leos Kollege Werner (Matthias Wilhelm), dessen Frau Lisa (Michaela Günst-Kurz) und der gemeinsame Freund Jörg (Johannes Rüchel) erklären sich bereit zu helfen.
Doch just in dem Moment, als die Tante eintrifft, landen Dunja und Jörg zusammen auf dem Sofa. Um zu verhindern, dass die sittenstrenge Tante deswegen abreist und Dunja enterbt, gibt sich Jörg der Tante gegenüber als Dunjas Mann Leo aus. Leo bliebt dann nichts anderes übrig, als das Spiel mitzumachen und den Diener Percy zu markieren. Die Verwirrung wird größer, als dann auch noch Leos trinkfreudige Mutter Erna (Renate Günst) überraschend auftaucht und nicht mehr begreift, wer wer ist.
In der Nacht erscheint dann noch ein gerissener Einbrecher (Erich Kramer/Gunter Ochs), der sich als Leos Bruder ausgibt und das Lügengebäude der Hausherren geschickt zu seinem Vorteil ausnutzt.
Und als Dunja und Leo glauben, den Besuch der Tante endlich überstanden zu haben, erfahren sie, dass sie auch von dieser belogen wurden: Die Tante hatte eine Freundin vorgeschickt und kündigt jetzt ihr persönliches Erscheinen an. Und als die echte Tante (Christel Aubel) dann erscheint, wird auf einmal Leo wieder zum Hausherren und Lisa zu seiner Frau Dunja.

Unsere Aufführungen

Am ersten Wochenende hatten wir bestes Sommerwetter und haben am Sonnabend, dem 15.7. und Sonntag dem 16.7. vor einem großen und wie immer begeisterten Publikum gespielt.
Am Sonnabend, dem 22.7. war es bis zum Nachmittag sonnig und sommerlich warm. Doch dann zogen dunkle Wolken auf, die sich etwa eine Stunde vor dem geplanten Beginn der Aufführung zu einem heftigen Gewitter entluden. Das Zuschauer, Schauspieler und Helfer haben Schutz in der Kirche und unter dem Bierzelt gesucht und noch eine Weile gehofft, der Regen würde aufhören und wir könnten doch noch spielen. Aber schließlich mussten wir einsehen, dass es nicht möglich war.
Einige Besucher waren von weither angereist, darunter ein paar Leute von den Unverzagten aus Ahlten bei Hannover. Und so haben wir am nächsten Vormitag, als dann wieder die Sonne schien, spontan eine Extravorstellung gegeben.
Am Sonntag blieb es dann bis zum Abend trocken und so konnte auch die reguläre Vorstellung am 19:30 stattfinden. Da auch zahlreiche Zuschauer gekommen waren, die Karten für den Sonnabend hatten, war der Burggraben brechend voll.

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